Il Trillo

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Hallo, wie heißt Du?

Ich bin der Trillo.

Aber ein Trillo spricht doch nicht, der trillert!

Ich bin eben ein besonderer Trillo.

Ich kann sprechen, und ich kann Tausend Instrumente spielen und trillern, tanzen und klangmassieren! Doch was ich am Besten kann, wobei ich mich am Meisten engagiere, ist Zuhören.

Schau dich um. Eine wunderbare Welt wartet darauf, entdeckt zu werden. Wenn du willst, wenn du nur willst, kannst du in einem Wald spazieren gehen, über eine Wiese rennen, mit einem Freund sprechen, ein Buch lesen, laufen, schreien, tanzen.

Alleine die Welt entdecken ist eine großartige Gelegenheit… die nicht allen gegeben ist.

Für viele Freunde, viele Kinder stellt die Welt eine Anstrengung, ein Hindernis, ein unerreichbarer Traum dar. Denn wo ihre Beine nicht hinmögen, wo ihre Augen nicht hinsehen, ihr Mund nicht zu sprechen vermag, dort beginnt ihre Einsamkeit. Diese Kinder fühlen, dass sie nicht mit dem Leben kommunizieren können.

Macht dich das nicht auch ein wenig traurig?

Hier kommt der Trillo zum Einsatz: Er klingt im Leben dieser Kinder, und durch die Musik, durch die Körpersprache, die
Melodien, die Stimme, die Klangmassage, das Tanzen versucht er, ihnen ein wenig Vertrauen, Kraft und Sicherheit einzuflößen und jene Ausdruckskanäle, die geschlossen sind und jene Fenster, die nicht aufgehen wollen, zu öffnen.

In einem Wort: Der Trillo fördert die Begegnung dieser Kinder mit der Welt und bereitet die Welt darauf vor, sie zu empfangen. Muss ein Kind mit gelähmten Beinen unbedingt auf sein Rhythmusgefühl, sein Tanzgefühl verzichten? Der Trillo fördert dieses unentwickelte Gefühl und versucht, im Kind die Verbindung zwischen Körper und Musik, die nie hergestellt wurde, zum Leben zu erwecken.

Muss sich ein sehbehindertes Kind unbedingt auf einen engen Raum abschließen? Der Trillo will dem Kind durch die Tiefe der Musik zeigen, dass ihm nichts verwehrt ist, dass es wunderschöne Klanglandschaften gibt, in denen man spazieren gehen und die Natur genießen kann.

Das Leiden einer Behinderung liegt oftmals in den psychologischen Einschränkungen, die der behinderte Mensch erlebt, in der scheinbaren Feindseligkeit  der Welt.

Durch Musiktherapie, Hören der Klanglandschaften und Tanzen will der Trillo dem Behinderten dabei helfen, sein unverhofftes Potential, seine versteckten Sinne zu entdecken: Ein solches Gleichgewicht der Sinne erleichtert die Zurückeroberung einer inneren Harmonie und einer tieferen Verbindung mit sich selbst, mit den anderen und mit dem Leben.

Ich bin zwar keine Medizin, aber wenn ein Kind ein wenig Gleichgewicht findet und etwas glücklicher wird, kann man von einer Heilung sprechen, meinst du nicht?

Seit Jahren klopft der Trillo an die Türen vieler Kinder, tritt in die Klassenzimmer vieler Schulen und in alle Zentren für Beschäftigungstherapie ein. Viele spezielle Kinder des Casentino kennen mich.

Doch heute geht der Trillo einen Schritt weiter. Seine Tätigkeit wird zum Stamm einer Pflanze, von der wir hoffen, dass sie viele Zweige der Solidarität und der Wärme  werfen wird. Rings um meinen Klang hat sich ein erster Kreis von Freunden, Förderern und Eltern von behinderten Kindern versammelt. Wir möchten, dass dieser Kreis wächst und sich auf das ganze Casentino erweitert, dass alle lokalen Einrichtungen, Vereine, Gesundheits- und Sozialdienste und Freizeiteinrichtungen den Trillo als Ressource nutzen. Aus diesem Grund haben wir einen Verein gegründet.

Musik, Tanz, Klangmassage, in anderen Worten sämtliche nonverbale Ausdrucksformen, auf die unsere Tätigkeit basiert, ermöglichen viele schwierige Begegnungen: Zwischen Eltern, Eltern und Kindern, Jugendlichen aus einer anderen Kultur. Der Trillo bietet allen, die es wünschen, die Möglichkeit, neue Wege des Zuhörens und Anregungen der musikalischen Ausdruckskraft zu erfahren, um die eigenen Quellen zu entdecken und Harmonie und Gleichgewicht zu finden.

Damit bleibt mir nur noch eines zu sagen, das ich vorgestern in einem Buch gelesen habe: “Wenn du einem Schwächeren hilfst, wirst du selbst menschlicher”.

Ich würde dir gerne zeigen, welche Schönheit ich Tag für Tag antreffe, wenn ich die Kinder umarme, mit ihnen tanze, spiele und Musik mache.

Vertraue diesen Worten, wenn du kannst.

Ich würde mich freuen, wenn auch du Teil meines Traums werden wolltest!                          Il Trillo

Diese Projekt, alle Mitarbeiter arbeiten auf freiwilliger Bases, ist auf Ihre Unterstützung angewiesen, Wir bedanken uns im voraus für Ihre Unterstützung.

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Ciao, come ti chiami?

Mi chiamo ilTrillo.

Ma un trillo di solito suona, non parla. 

Ma io sono un Trillo un po‘ speciale. 
E come so parlare, riesco anche a suonare mille strumenti, a danzare, a massaggiare con i suoni, anche se la cosa che vorrei far meglio, quella su cui mi impegno di più è ascoltare.
Guardati intorno. C’è un mondo meraviglioso da scoprire. Se tu lo vuoi, se solo lo vuoi, puoi camminare in un bosco, correre in un prato, chiacchierare con un amico, leggere un libro, puoi giocare, correre, urlare, ballare. La possibilità di scoprire da soli il mondo è una grande opportunità… che non tutti hanno.
Per tanti amici, moltissimi bambini, il mondo è una fatica, un ostacolo, un sogno irraggiungibile. Perché dove le loro gambe non li portano, dove i loro occhi non vedono, dove la loro bocca non parla, lì inizia la loro solitudine. Questi bambini sentono di non poter comunicare con la vita.
Non la senti anche tu un po‘ di tristezza?
Ecco, questa è l’ora del Trillo. ilTrillo suona nella vita di questi bambini, e attraverso il linguaggio della musica, del corpo, attraverso le melodie, la voce, il massaggio sonoro, la danza prova a donare un po‘ di fiducia, di forza, di sicurezza, ad aprire quei canali espressivi che erano chiusi, quelle finestre che faticavano ad aprirsi. 
Ecco, se dovessi spiegarti in una parola quello che fa ilTrillo ti direi così: ilTrillo favorisce l’incontro tra questi bambini e il mondo, prepara il mondo ad accoglierli. Un bambino che ha le sue gambine paralizzate dovrà per forza rinunciare al senso del ritmo, della danza? ilTrillo alimenta questo senso che non si è sviluppato, cerca di risvegliare nel bambino quel legame tra corpo e musica che non si è mai stabilito.
Il bambino che non vede, dovrà per forza isolarsi in uno spazio ristretto? ilTrillo cerca di mostrargli attraverso la profondità della musica, che nulla gli è proibito, che esistono paesaggi sonori bellissimi, dove si può passeggiare e godere della natura. La sofferenza di una disabilità sta spesso nelle limitazioni psicologiche che il disabile vive, nell’ostilità che il mondo sembra presentargli. 
ilTrillo con la musicoterapia, con l’ascolto dei paesaggi sonori e la danza cerca di far scoprire al disabile potenzialità inattese, sensi sommersi: attraverso questo equilibrio tra i propri sensi è più facile riconquistare un’armonia interiore, con l’armonia la fiducia in un contatto più profondo con sé stesso, con gli altri e con la vita. 
Non sono una medicina ma se un bambino ritrova un po‘ di equilibrio, diventa più felice, è anche una guarigione, non credi?
Da anni ilTrillo suona alle porte di tanti bambini, entra nelle aule di tante scuole, in tutti i centri di terapia occupazionale. Tanti bambini speciali del Casentino mi conoscono.
Ma oggi, ilTrillo fa un passo in più. La sua attività diventa il tronco di una pianta, che vorremmo mettesse tanti rami per produrre frutti di solidarietà e di calore. Intorno al mio suono si è radunato un primo cerchio di amici, sostenitori, genitori di ragazzi disabili. Vorremmo che questo cerchio si allargasse all’intero Casentino, che ciascun ente locale, associazioni, che ciascun servizio sanitario, sociale o anche ricreativo vivesse la presenza del Trillo come una risorsa cui poter attingere. Per questo ci siamo costituiti in associazione. 

Ein Kommentar

  1. Wolfgang Fasser is blind. He is a music therapist who opens the doors of life to disabled children. An inspiring story about hearing and seeing.

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