Meine persönliche Basis

Meine persönliche Basis, die Perspektiven und Werte auf welchen meine integrative Musik-Therapie gründet.

Reflektionen zum Thema von Wolfgang Fasser

Welches sind die Hintergründe dieses Approaches? Ohne dem Anspruch auf Vollkommenheit zu entsprechen versuche ich dennoch Spuren und Quellen meines Denkens, Glaubens  und Handelns zu skizzieren. Die in der musiktherapeutischen Supervision gestellten Fragen diesbezüglich, eröffneten einen schwierigen und höchst interessanten Weg. Geht es doch darum, zu erkennen welche Hintergründe mein Wirken nähren, dieses in Beziehung zu anderen Musiktherapie-Modellen zu setzen und von diesen zu unterscheiden. Natürlich möchte auch ich mich in die heute aktuellen Therapiemodelle einreihen, jedoch ist es wohl ehrlicher darzustellen, wie ich wirklich arbeite.  

Was macht mein Therapeut-Sein aus?

Die Reflexion über meine empirische, geistige und spirituelle Herkunft als Therapierender zeigt auf, wie folgende „Felder“ bestimmend sind:

  • Berufliche Mehrfach-Ausbildung und klinische Erfahrung
  • Eigene Lebenserfahrung
  • Persönliche Behinderung und der daraus resultierende Weg
  • Menschenbild und Glaubenssystem

Die einzelnen Wege sind gut nachvollziehbar, deren komplexe Integration jedoch ist schwerlich auf Papier zu bannen. Eben diese Integration ist das charakteristische von mir als Mensch in meinem Wirken, das heisst, meine persönliche Umsetzung des Gelernten.

Die berufliche Mehrfach-Ausbildung

Die schon vorher im Text abgebildete Aufstellung zeigt meinen beruflichen Weg auf. Ein starkes Gewicht hat die Grundausbildung in Physiotherapie, deren Spezialisierung und langjährige klinische Erfahrung in unterschiedlichsten Kontexten und Fachgebieten. Die parallel dazu sich entwickelnde Bildung in psychologischen und psychotherapeutischen Thematiken ist gekennzeichnet durch eine auf Integration hinführende Bemühung (Psychophysische Assoziation). Den für einen Physiotherapeuten ungewohnten Weg der Weiterbildung in integrativer Paar- und Familientherapie ist der Ausdruck meiner Erkenntnis der psychosozialen Zusammenhänge von Krankheit und Genesung und dem Bedürfnis mehr darüber zu wissen. Diese Ausbildung half mir auf systemische Prozesse sensibler zu werden und gab mir mehr Sicherheit und Kompetenzen im Umgang mit Gruppen. Die Spannweite von pragmatischem Vorgehen und der komplexen Vielfalt der holistischen Vision findet ein praxisfreundliches Vorgehen in der lösungsorientierten Kurzzeittherapie. Es war und ist mir ein stetes Anliegen, dass die Theorien und Modelle, die ich in der Reflexion über die phänomenologischen Beobachtungen erkenne, auch in Kontakt sind mit der Alltagsrealität. Als professionelle Fachkraft war ich vorwiegend im klinischen und didaktischen Bereich tätig und investierte wenig Zeit in die direkte Forschungstätigkeit. Dies ist ebenfalls ein Hinweis auf meine Freude an der Begegnung und dem direkten Kontakt mit dem Kranken.

Der Einbezug der Musik in das Heilungsgeschehen erachtete ich anfänglich als ein erweiterndes Element. Die musiktherapeutische Ausbildung gab mir jedoch die Gelegenheit, mein ganzes Denken und Handeln neu zu hinterfragen und zu einem neuen, der holistischen Vision näher stehenden Handlungsmodell zu gelangen.

Formell-berufliche Bildung

  • Physiotherapie: 4-jährige Grundausbildung mit anschliessenden über 40 Jahren klinischer Erfahrung in verschiedenen medizinischen Fachgebieten.
  • Postgraduate Spezialisierung im Bereich der neuro-muskulären Krankheiten und ihrer Behandlung.
  • Humanistische körperzentrierte Psychotherapien: Rolfing, Bioenergetik.
  • Kurzzeittherapie: Grundausbildung im Palo Alto-Konzept.
  • Integrative Paar- und Familientherapie: Grundausbildung.
  • Transpersonale Psychologie: Einführung und Praxis des holotropen Atmens.
  • Musiktherapie: Kurs Assisi
  • Musiktherapiefortbildung: Verschiedene Kongresse und Workshops zu musikalischen und therapeutischen Themen.
  • Master in klinischer Musiktherapie an der Zürcher Hochschule der Künste.
  • Musik: Musikalische Grundausbildung, Einführung in das Instrumentalspiel (Saxofon, Perkussion, Klavier), Jazzimprovisation, musikalische Phänomenologie, Gesangsunterricht und Sprachgestaltung.
  • Supervision: 3-Jahre prozessorientierte Supervision im Bereich Musiktherapie.

Eigene Lebenserfahrungen

Wie schon angetönt beeinflussen auch die eigenen Lebenserfahrungen unsere Denk-und Handlungsformen. Untenstehend die wesentlichen Aspekte.

Nicht-berufliche Bildung

  • Psychoanalyse und Psychotherapie: 
  • Eigenerfahrung in analytischer Psychologie nach C.G. Jung, während 3 Jahren.
  • Eigenerfahrung in Paartherapie.
  • Eigenerfahrung in humanistischen körperzentrierten Psychotherapieformen.
  • Eigenerfahrung in transpersonal-psychologisch basiertem holotropem Atmen
  • Eigenerfahrung in der Lehrmusiktherapie.
  • Erfahrungen in verschiedenen Meditationspraktiken seit 30 Jahren.
  • Die eigene Erblindung im Adoleszentenalter und jene meiner Geschwister und der daraus folgende Lebensweg.
  • Lebenserfahrung in den 4 Kulturen: Schweiz, England, Lesotho und Italien.
  • Begegnung mit der Armut als Volontär in Afrika.
  • Vielseitiges Naturerleben und die Einführung in den schamanistischen Weg durch einen einheimischen Naturarzt in Lesotho.
  • 10 Jahre aktive Beteiligung als Leiter von transgenerationalen Gruppen in einer kirchlichen Bewegung.
  • Der persönliche christliche Glaube und die Auseinandersetzung mit anderen Religionen.
  • Begegnung mit vielen kranken Menschen.
  • Das Leben in selbstgewählter Einfachheit.
  • Mehrjährige Eigenerfahrung in antroposophischer Sprachgestaltung. 
  • Unzählige Kurse zu den Themen: Tanz, Stimme, Theater, Kontakt, Musik etc.
  • Autodidaktisches Studium der Sachliteratur.
  • Vielerlei musikalische Aktivitäten in unterschiedlichen Kontexten.

Der interkulturellen Erfahrung verdanke ich Flexibilität mit traditionellen und kulturellen Gepflogenheiten und einer vermehrten Sensibilität für das universale des Menschseins. So war das Hinhören auf die mir völlig unbekannte Sprache „Sesotho“ Lernstück für das Wahrnehmen des nonverbalen in der Sprache und ein Entdecken des universell menschlichen in der Begegnung. Das Aneignen und fliessende Sprechen dieser bildreichen Sprache eröffnete mir dann Zugang zu vielen Aspekten ihrer Traditionen und Vorstellungen. Die Beziehung zu meinem Hund, es scheint vielleicht weit ausgeholt zu sein, war ein wichtiges Lernfeld für die nonverbale Kommunikation. War er doch in vielen Situationen der Führer unseres Duo und ich vertraute mich ihm total an. Nur über seine Bewegungen, sein Atmen und die Ausrichtung seiner Aufmerksamkeit gab er mir an wo es lang geht. Dabei verwendeten wir 35 formelle Signale und viele informelle hauseigene taktil-kinästhetische Hinweise.

Mein Aufwachsen in den Bergen, meine Freude an der Natur (eigentlich wollte ich Forstwart werden) zeigt sich später im therapeutischen Einsatz der Heilkräuter, den Wanderungen zum Hinhören auf die Klanglandschaft und im verantwortlichen Handeln der Natur gegenüber. In der schamanistischen Begegnung mit dem Thema Mensch und Krankheit fand diese Naturnähe kreativen Ausdruck und vertieften Sinn. Das schamanistische war auf der empirischen Ebene auch Drehpunkt in welchem sich Medizin – Natur – Kunst und Glaube verbanden und sich über die naturwissenschaftlich geprägte Realitätsdefinition erhob.

Das selbstgewählte einfache Leben, die Solidarität zum Schwächeren und die Ablehnung eines die Natur und das soziale Gefüge ausbeutenden Wirtschafts- und Wachstumsdenken ist Ausdruck meiner tiefen Überzeugung, dass wir mit wenig ganz viel machen und bewegen können und es  nicht hilfreich ist, sich einseitig zu entwickeln. Eine respektvolle und verantwortliche innere Haltung dem Nächsten und den Kommenden gegenüber zeigt sich für mich im naturnahen und einfachen Lebensstil. Dies äussert sich in der Therapie durch ein Sich- Besinnen auf die uns gegebenen natürlichen und sozialen Ressourcen, die Selbstbehandlung und Kreation eines Solidaritätsnetzes. Politisch bin ich an keine Partei gebunden, nicht aus praktischen Folgen im hiesigen ländlichen Kontext, sondern aus der Überzeugung heraus dass die anstehenden und wachstumsbedrohenden Themen überparteiliche Probleme sind und von uns allen persönlich und kollektiv angegangen werden müssen. Die Effizienz einer Politik sollte daran gemessen werden wie wahrhaftig Probleme gelöst werden.

Die persönliche Behinderung

Meine Familie erlebte mit allem was dazugehört die progressive Erblindung von uns 3 der 5 Geschwister. Diese anfänglich bedrohliche Realität war sowohl für mich, als auch für meine Geschwister und Eltern ein schmerzlicher Weg der Entfaltung. Gerade durch die Besonderheit des  Werdeganges wurde  Autonomie und Selbstverantwortung für den eigenen Weg gefördert. Anders zu sein, nicht dazu zu gehören, nicht zu genügen, nicht teilhaben können, in einer Welt zu leben die optisch dominiert ist etc. waren Einladung zu der Entwicklung unserer persönlichen Eigenart. Diese mag wohl in bestimmten Aspekten „abnorm“ sein, fand aber auch eine intensive Integration in der sozialen und beruflichen Umgebung.

Das Thema Schule und Lehrer war schon damls Quelle von Konflikten. So bin ich durch die eigene Erfahrung von Ungerechtigkeit und diskriminierender Misshandlung seitens der Lehrer sensibilisiert auf die Missstände im Zusammenhang der integrierten Schulung behinderter Kinder und wage heute eher etwas zu sagen was notwendigerweise „betroffenentreu und schulkritisch“ ist.

Das Leid einerseits und der daraus resultierende Weg andererseits stellen zusammen ein untrennbares Paar dar. Heute, mit 64 Jahren, weiss ich genau dass es darauf ankommt WIE wir mit einer Schwierigkeit umgehen und nicht diese selbst allein wegweisend ist. Meine Erfahrung zeigt mir auch dass es nicht die körperliche oder psychische Unversehrtheit ist, die uns glücklich macht oder einen spürbaren, nährenden Sinn unseres Daseins gibt. Gerade die Behinderung, die Fragilität und Verletzlichkeit waren es die mich befähigten dem Leben einen Sinn zu geben.

Die eigene Erfahrung auf persönlicher und familiärer Ebene lässt mich heute einfacher in Resonanz zu treten mit meinem behinderten vis a vis oder Verständnis zu haben für die Erlebniswelt der Familie.

Menschenbild und Glaubenssystem

Meine Lebenswelt ist sehr vielseitig und es fällt mir schwer diese in Kategorien einzuordnen. Dennoch möchte ich versuchen in meiner Sprache mein Menschenbild, mein Denk-und Glaubenssystem zu beschreiben.

Ich betrachte das Leben als ein ständiger Wachstums- und Reifungsprozess aller unser Aspekte. Dabei ist die Krankheit ein Auf- und Weckruf zur Mobilisation aller unserer Ressourcen um zur genuinen Wachstums- und Reifungsfähigkeit zu gelangen. Die Individuation ist der Prozess zur Freiheit, das heisst, zur Bejahung des intimen Lebensanrufes. Die Genesung ist somit eine Antwort auf der persönlichen und kollektiven, körperlichen, psychischen und spirituellen Ebene und hängt auch von der Art und Weise der Auseinandersetzung mit der Krankheit ab.

Der Einzelne ist in einem sich ständig verändernden Zustand mit seinem Umfeld, der Gesellschaft und der Natur untrennbar verbunden und somit dem Wandel ausgesetzt. Die individuelle Lebenswelt ist von zentraler Bedeutung. Ist sie doch das, was der Mensch sich zu eigen macht, sein inneres Abbild der Welt mit ihren Geschehnissen, die er mit Hilfe seines persönlichen Schlüssels liest. Dieser Schlüssel ist von seinem Glaubenssystem und Denkmodell bestimmt und führt zu einer entsprechende Realität. Daraus resultiert ein Arbeitsstil der folgendermassen charakterisiert werden kann:

  • Entwicklungs- und prozessorientiert
  • Ressourcen-orientiert
  • Der Lebenswelt entsprechend gestaltet
  • Dialogisch und kreativ
  • Holistisch ausgerichtet, das heisst im Sinne eines „bio- psycho-sozialen“ und spirituellen Ansatzes.

Mein Menschenbild ist auch christlich geprägt. Als Sohn kritisch-katholischer Eltern und als Bürger eines zentraleuropäischen Landes ist diese Prägung nach entsprechenden Grundwerten eigentlich selbstverständlich. Ebenso formten unsere zivilrechtlichen Definitionen und die Staatskonstitution auf der Basis christlichen Werte unweigerlich mein Denken und Handeln. Das christliche im Menschenbild eröffnet mir die Perspektive einer spirituellen Verbindung vom Menschen mit einer höher geordneten Instanz und setzt das Leben in ein grosses Ganzes in welchem es Sinn finden kann. Diese Verbindung ist für mich nicht konfessionell verankert und geht über den christlichen Glauben hinaus, sie ist eine Kraftquelle für mich als Musiktherapeut und für die Resonanz mit den Eltern schwer behinderter Kinder. Die praktische Relevanz des Gesagten zeigt sich zum Beispiel in folgender Situation:

Claudia ist schwerst behindert. Sie ist heute 4 Jahre alt und ihre Entwicklung ist auf dem Niveau des achten Schwangerschaftsmonat infolge einer infektiösen Hirnerkrankung stehen geblieben. Laut den betreuenden Medizinern sollte das Kind aufgrund Statistiken schon seit 3 Jahren tot sein. Sein vegetales Dasein sei mit dem Zustand eines Goldfisches zu vergleichen. Diese Feststellung, obwohl sie auf statistischen und medizinischen Kriterien beruht und eventuell richtig sein mag, ist keinerlei Hilfe und Unterstützung für die Eltern die Tag für Tag mit ihrer Tochter leben, sie betreuen und lieben. Im Angesicht der schweren Behinderung und der absoluten Hilflosigkeit des Kindes hilft den tapferen Eltern ihr Glaube. Damit können sie dieser Form von Existenz einen positiven Sinn geben und ebenfalls ihrem Weg als begleitende Erwachsene. Es fällt mir leicht in Syntonie mit ihnen zu sein und dem Kind positiv zu begegnen da ich selber einen Rückhalt in meiner Spiritualität habe. Meine Wertschätzung gegenüber  dem Leben des Kindes, unabhängig von seiner Versehrtheit, die tiefe Annahme seines Daseins und die Suche nach Mikrokontakten und Dialogen mit Claudia neben der mehr körperlich ausgerichteten Musiktherapie, ist bestätigend für die Eltern und hilft ihnen die Situation besser zu tragen.

In welchem Bereich der Psychologie und deren Entwicklung lässt sich mein Ansatz finden?

Obwohl meine Arbeitsweise von Grund auf als holistischer Ansatz definiert werden kann, lohnt sich die Bemühung dasselbe aus der Perspektive der Psychotherapien zu tun. 

  1. Tiefenpsychologische Therapien: Psychoanalyse, analytische Psychologie nach C.G. Jung, Psychodrama, etc.
  2. Verhaltensorientierte Therapien
  3. Existenziell-humanistische Therapien
  4. Übende Verfahren
  5. Kommunikations- und Systemtheoretische Verfahren

Es ist einfach aufgrund meiner Therapieprotokolle Interaktionen im Sinne des 2., 3. und 4. Weges zu erkennen. Dennoch sind die Wege 5 und 1 ebenfalls vertreten und in einzelnen Momenten von dominierender Bedeutung. 

Primär ist meine Bemühung wachstumsorientiert, sie basiert auf dem direkten Erleben, Sich-Ausdrücken, Gestalten  und Üben in der Therapie. Die analytische Ebene ist als unterstützender Hintergrund präsent. (Sicherlich auch wegen meiner mangelnden Bildung und Kompetenz in diesem Bereich.).

Innerhalb der Musiktherapiemodelle gehört mein Wirken zu jenen Ansätzen die durch kombinatorische Verfahren charakterisiert sind. Theoretisch erkenne ich „meine“ Musiktherapie am ehesten im Modell der integrativen Musiktherapie von Frohne-Hagemann 1990. Den starken Einbezug des Körpers und deren Anwendung in der Medizin findet viel Resonanz im Modell von Nordoff-Robbins und seiner klinischen Applikation, dargestellt in den Arbeiten von Aldridge. Der Bezug von Musiktherapie und Psychosomatik widerspiegelt sich in den bemerkenswerten Schriften von Schmölz. Diese ermutigten mich gerade diesen Teil meiner Arbeit zu reformieren. Das kreative Moment und die vielseitige Verarbeitung der Themen, das direkte Umsetzen in Klang und Musik bzw. Bewegung, Bild und Skulptur steht nahe dem Arbeitsmodell von Moroder-Tischler.

Im hiesigen italienischen Kontext fand ich als orientierende und äusserst hilfreiche Grundlage das Arbeitsmodell von Postacchini et al (1997). Dieses Denk- und Handlungsmodell basiert auf aktuellen Theorien der dynamischen Psychologie, insbesonders auf den entwicklungspsychologischen Erkenntnissen Sterns und ist ein geeignetes Modell um die meisten Aufgaben des musiktherapeutischen Alltages zu projektieren und zu  fundieren. Die Darstellungen der Arbeitsweisen von Scardovelli (direkter Körpereinbezug) und Gremascchi (audiovibratorische Stimulation und Resonanzprinzip) beinhalten ebengleiche Teilbereiche.

Welches sind meine naturwissenschaftlichen Quellen?

Durch die primär medizinische Grundausbildung stehe ich nahe an den Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Pathologie des Körpers und der mentalen Funktionen. Im Speziellen beschäftige ich mich mit den Entwicklungen im Bereich der Neurophysiologie, Neuropsychologie und deren pathologischen Manifestationen. Bereiche wie Entwicklungslehre, Sprach- und Sinneslehre, Bewegungslehre, Bindungs-, Kommunikations- und Kooperationslehre, sind einige der praxisrelevanten Spezialgebiete. Besonders interessieren mich die Konsequenzen dieser Neuentwicklungen in den erwähnten Gebieten auf der klinischen Ebene der Fachgebiete: Kinder- und Neuropsychiatrie, Rheumatologie, Neurologie und innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie.

Abschliessend möchte ich erwähnen, dass diese Darstellung skizzenhaft ist. Sie stellt den heutigen Stand der Dinge dar, lässt sie durch diese momentane schriftliche Festhaltung erkennen und ist naturgemäss dem Wandel unterworfen. Es ist der Versuch einer authentischen Darstellung und genügt eventuell dem erwünschten und angestrebten Standard der Berufsentwicklung nicht. 

Tröstend bleibt mir der orientalische Weisheitsspruch: 

Der Weg ist das Ziel

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